OST-Messe und IVO Kongress verschoben

Die ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK – Internationale Fachmesse und Kongress und der damit verbundene Kongress des Internationalen Verbandes der Orthopädieschuhtechniker (IVO) werden um ein Jahr auf den 14. und 15. Oktober 2022 verschoben. Der ursprünglich geplante Termin war der 22. und 23. Oktober 2021.

Damit reagieren der Veranstalter C. Maurer Fachmedien und der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik als ideeller Träger der Veranstaltung auf die immer noch angespannte und unsichere Lage in der Corona-Pandemie. „Auch wenn die Bundeskanzlerin versprochen hat, dass bis September alle Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot erhalten, müssen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass im Herbst 2021 noch nicht alle Einschränkungen für Kontakte und vor allem für Veranstaltungen aufgehoben sein werden“, erklärt Carl Otto Maurer, Geschäftsführer von C. Maurer Fachmedien.

Speziell für Großveranstaltungen wie Messen bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass – auch aufgrund der Erfahrungen im letzten Herbst und in diesem Winter – im Herbst 2021 noch strenge Abstands- und Hygieneregeln gelten werden, um eine erneute Ausbreitung des Virus zu verhindern. Und es sei nicht auszuschließen, dass, je nach Infektionslage, Veranstaltungen überhaupt nicht möglich sind.

„Die Pandemie wird auch im Oktober noch nicht ganz überwunden sein“, erklärt Stephan Jehring, Präsident des Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik. „Hinsichtlich der zu erwartenden Restriktionen für Großveranstaltungen ist eine Messe in diesem Jahr nicht sinnvoll“.

„Eine Messe lebt von der Kommunikation aller Beteiligten untereinander“, so Carl Otto Maurer. Bei einem Termin im Oktober 2021, müsse man befürchten, dass durch eine Begrenzung der Zahl der erlaubten Besucher in der Messehalle und auf den Messeständen genau diese Kommunikation nur sehr eingeschränkt möglich sein wird. Höheren Kosten für die Aussteller für Hygiene und Standbau stünde sehr wahrscheinlich eine deutlich geringere Zahl an Kundenkontakten gegenüber.

Auch der IVO trägt die Entscheidung der Verschiebung mit. „Der IVO-Kongress ist weltweit der wichtigste Treffpunkt für die internationale Gemeinschaft der Orthopädieschuhtechniker“, erklärt Serge Mathis, Präsident des IVO. „Doch für dieses Jahr müssten wir befürchten, dass gerade die internationalen Gäste nicht kommen würden, weil viele Menschen sehr zurückhaltend mit internationalen Reisen sind oder eventuell sogar noch Reisebeschränkungen gelten“. Deshalb sei es besser, um ein Jahr zu verschieben, wenn es keine Restriktionen mehr gibt und alle Besucher, egal aus welchem Land, sicher nach Köln reisen können.

„Die Entscheidung, die Messe zu verschieben, haben wir uns nicht leicht gemacht“, erklärt Carl Otto Maurer. Letztendlich habe man dazu jedoch keine Alternative gesehen. „Mit unserer Entscheidung, die Veranstaltung auf den 14. Und 15. Oktober 2022 zu verschieben, werden wir unseren Ausstellern und Besuchern wieder optimale Messebedingungen bieten können“, zeigt sich Carl Otto Maurer zuversichtlich, dass es bis zu diesem Zeitpunkt keine Auflagen mehr geben wird. Vor allem auch die internationalen Besucher könnten dann wieder problemlos zur weltweit größten Messe für die Orthopädieschuhtechnik-Branche kommen. Dies bedeute auch, dass der IVO-Kongress, der im Rahmen der Veranstaltung von C. Maurer Fachmedien und dem ZVOS veranstaltet wird, zu einem wahrhaft internationalen Treffpunkt aller Fußexperten weltweit werden wird. „Die Verschiebung der Veranstaltung ist die beste Lösung“, betont Stephan Jehring. „Wir freuen uns jetzt schon darauf, dass wir uns im kommenden Jahr wieder ungezwungen und ohne Restriktionen treffen können.“