Das neue Berufsbild OST – ZVOS diskutiert aktiv

Quelle: Frank Schievink

Am 25. Oktober haben die Vertreter und Lehrlingswarte der Innungen, die ALOST (AG Lehrerinnen u. Lehrer für OST) und der ZVOS in Hannover das neue Berufsbild diskutiert. Dieses befindet sich im Neuordnungsverfahren, um die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen zukunftsorientiert ins Berufsbild aufnehmen zu können. Federführend war und ist dafür Frank Schievink aus dem ZVOS-Vorstand. Sommer 2015 wird sie in Kraft treten.
Das Fazit war, dass alle Beteiligten mit Freude dem neuen Berufsbild entgegen sehen. Im Vordergrund stand der Meinungsaustausch mit dem in den Prüfungsabläufen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere den Lehrlingswarten. Zukünftig soll eine gestreckte Prüfung bessere Prüfungsergebnisse ermöglichen und die Leistungen der Prüflinge besser widerspiegeln. Der Wunsch, eine flexible Ausbildungsdauer von 3,5 oder 2,5 bzw. 3 Jahren zu erhalten, ist groß, um für alle unterschiedlichen Vorbildungen interessant zu bleiben. 
Weitere Visionen für die Zukunft – d.h. die Zeit nach der Neuordnung – wurden besprochen, wie z.B. die Neustrukturierung der überbetrieblichen Ausbildung in der Zukunft. Der Bekanntheitsgrad des Berufes muss verbessert werden. Die neue Attraktivität des Berufsbildes wird u.a. dazu beitragen. Die Versammlung sieht insbesondere auch die Stärkung der wissenschaftlichen Basis durch die Gründung eines Kompetenzzentrums des Handwerks als wichtigen Meilenstein an. Es gilt, dadurch den Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Gesundheitshandwerks Orthopädieschuhtechnik gerecht zu werden –  zukunftsfähig zu sein und zu bleiben.
Demnächst in der „Orthopädieschuhtechnik“ finden Sie Details zum Entwurf der neuen Ausbildungsordnung und insbesondere zur gestreckten Prüfung.
 Sobald der Neuordnungsprozess beendet ist und die konkreten Inhalte schriftlich abschließend fixiert sind, wird der ZVOS darüber informieren.