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Zentralverband Orthopädie-Schuhtechnik
Aktuelles

Bundesverdienstkreuz am Bande für ehemaligen ZVOS-Präsidenten

Der ehemalige ZVOS-Präsident Willi Schulte hat am 10.06.2016 in Niestetal auf Veranlassung des Hessischen Ministeriums für Justiz das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen.
Der 1942 geborene Orthopädieschuhmacher ist seit 1968 in Kassel selbständig. Er hat sich ab 1989 u.a. auch mehrfach als Präsident und Vizepräsident des ZVOS (bzw. des Vorläuferverbandes Bundesinnungsverband Orthopädieschuhtechnik) äußerst verdient gemacht.
Schulte hat viel Bedeutendes für die Branche erreicht: Sein besonderes Augenmerk galt immer der politischen Arbeit und der Bedeutung des Handwerks und des Meisterbriefs. Besonders engagiert war er in Fragen der Gesundheitspolitik.
Er war Vizepräsident des IVO und im Vorstand des Fördervereins der Meisterschule B.O.S.S. tätig.
Seine besonderen Leistungen wurden unter anderem durch den ZDH mit der Verleihung des Goldenen Handwerksabzeichens geehrt.
Der ZVOS gratuliert ganz besonders und betont nochmals die hohen Verdienste auch für den ZVOS und dankt dafür außerordentlich.


Auch der jetzige ZVOS-Präsident Werner Dierolf wurde bereits 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Er gehörte zu den ersten Gratulanten.

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ZVOS in Projekt mit IGS- und Förderschülern

Schuh: Trend Metallic
(Quelle: einfach genial gGmbH)

- Da wird ein Schuh draus!

„Hand in Hand in die Zukunft III“– ein Projekt der  einfach genial gGmbH in Langenhagen für ca. 14 – 16jährige Schüler einer Förderschule sowie einer Integrierten Gesamtschule in Langenhagen bei Hannover. Da macht das Gesundheitshandwerk Orthopädieschuhtechnik natürlich mit.
Es gilt, die Jugendlichen für den Beruf zu begeistern. Und das ist gelungen. Am 9. Mai wurde der Beruf spannend vom ZVOS präsentiert. Und – es gab eine Projektaufgabe für die jungen Leute:
Es sollen Menschen, insbesondere Diabetiker, für viel Bewegung motivieren werden. Es sollte ein Schuh entworfen werden, der dazu auffordert und Lust macht, nicht auf dem Sofa sitzen zu bleiben…
Spannend, was alles dabei herausgekommen ist!
Hier ein Ergebniss der Präsentation der „Orthopädieschuh-Jungdesigner“ vom 13. Mai. Alle Kunstwerke sind ab heute in einer Serie auf unserer Facebook-Seite zu sehen.


Weitere Infos unter
www.einfachgenial.org/www.einfachgenial.org/Hand_in_Hand_III.html (und auf Facebook).
Und natürlich auf der ZVOS-Facebook-Seite.

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Die Gesundheitshandwerke im Dialog mit dem Patientenbeauftragten

Rede ZVOS-Präsident
Quelle: ZDH/Agentur Bildschön

Ende April 2016 fand in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin der Parlamentarische Abend der Gesundheitshandwerke statt. Auf dem Spitzentreffen unterstrich Karl-Heinz Schneider, Vize-Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), dass das Handwerk für Qualität und Dienstleistungsorientierung steht. Der diesjährige Ehrengast war der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie der Bevollmächtigte für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (Bundesministerium für Gesundheit). In der anschließenden Podiumsrunde wurde über die Themen Prävention, E-Health und Hilfsmittelreform diskutiert.


Bereits zum zweiten Mal war die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft (PG) Veranstaltungsort des Parlamentarischen Abends der Verbände der Gesundheitshandwerke. Die unmittelbare Nähe zum Bundestag garantierte auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Gästen aus Politik und Selbstverwaltung. Der Präsident des Zentralverbands Orthopädieschuhtechnik (ZVOS), Werner Dierolf, skizzierte in seiner Begrüßungsrede eine Welt ohne Gesundheitshandwerke und verdeutlichte damit den hohen sozialen Stellenwert ihrer Leistungen für die Menschen. "Ohne die Gesundheitshandwerke würden mich die meisten nicht sehen, viele nicht richtig hören, das Buffet würde uns gleich nicht so schmecken, weil wir nicht kauen könnten. Manch ein gehandicapter Mensch hätte gar keine Chance hier und ansonsten teilzunehmen – ohne Prothesen, Rollstühle, Rollatoren… Und manch einer stünde nicht hier, weil längst wegen Diabetes die Füße amputiert wären, weil kein Diabetischer Schutzschuh Mobilität und im Endeffekt Leben rettet. Unser Land sähe komplett anders aus!", so Dierolf.
Karl-Josef Laumann legte in seinem Statement gleich zu Beginn ein klares Bekenntnis pro Handwerk ab: "Der Meister im Handwerk ist die beste Gewähr für hohe Qualität, Verbrauchersicherheit, Fachkräftesicherung und Leistungskraft. Wenn Sie daran festhalten, hat das Handwerk auch in der Zukunft den sprichwörtlichen goldenen Boden!" Anschließend skizzierte der Patientenbeauftragte seine Pläne zur Reform im Hilfsmittelbereich. Dazu gehöre insbesondere die Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses hinsichtlich Aktualisierung und Qualitätskriterien. Aber auch das Thema Kostentransparenz müsse angegangen werden. Darüber hinaus müsse die Kooperation der Professionen im Gesundheitswesen verbessert werden. Dazu gehört für Laumann auch, dass Berufsgruppen Tätigkeiten übernehmen, zu denen sie fachlich und technisch in der Lage sind, wo aber das derzeitige Standesrecht Grenzen aufzeige.
In der anschließenden Diskussionsrunde ging Marianne Frickel (Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker, biha) auf das Thema E-Health ein. Sie zeigte die leider vergeblichen Bemühungen der Gesundheitshandwerke im Gesetzgebungsverfahren zum sogenannten E-Health-Gesetz auf, von Anfang an Zugang zur Telematikinfrastruktur zu erhalten. "Die ausschließliche Berücksichtigung der approbierten Professionen diskriminiert die nicht-ärztlichen Leistungserbringer und behindert ein sachorientiertes Versorgungsgeschehen. Das kann nicht im Sinne der Patientinnen und Patienten sein", sagte Frickel. Man werde jedoch alles daran setzen, die Beteiligung weiterer Leistungserbringer zügig auf anderen Wegen voranzubringen. Hierfür bekam sie die Unterstützung des Patientenbeauftragten. Er machte jedoch deutlich, dass der Datenschutz in diesem sensiblen Feld immer gewährleistet sein muss und jeder Leistungserbringer tatsächlich auch nur die Informationen erhält, die für die Versorgung nötig sind.

Uwe Breuer (Präsident des Verbands Deutscher Zahntechniker-Innungen, VDZI) erläuterte die Präventionsvorhaben (Screening 55+) der Gesundheitshandwerke. Die Folgen des demographischen Wandels sprechen deutlich dafür, die Kompetenzen der Gesundheitshandwerke stärker in die Überlegungen zu einer Anpassung der Versorgungsstrukturen einzubeziehen. Breuer erklärte: "Wir wollen mit diesem Projekt die Gesundheitspolitik daran erinnern, dass es auch bei den Gesundheitshandwerken bisher unausgeschöpftes Wissen und Können gibt, das man bei einer solchen Diskussion nicht vergessen darf." Diese Hinweise griff Staatssekretär Laumann auf und plädierte für mehr Augenhöhe zwischen den approbierten und nicht-approbierten Professionen.
Die Gesundheitshandwerke setzen sich seit jeher für eine Stärkung kollektiv-vertraglicher Strukturen ein. Derartige Verträge schaffen die notwendige Balance zwischen den überwiegend finanziellen Belangen der Krankenkassen und den versorgungspolitischen Anliegen der kleinen und mittleren Leistungserbringer. Selektiv-Verträge und Ausschreibungen hingegen unterwandern einen fairen Interessenausgleich zum Wohle der Patienten und Patientinnen. "Wir erleben zunehmend ein Diktat der Krankenkassen im Bereich der Versorgungsverträge. Die Erfahrungen der letzten Jahre insbesondere mit Ausschreibungen haben deutlich gezeigt, wie sehr diese Preispolitik auf Kosten der Patientenversorgung geht. Die Gesetzgebung muss hier den Krankenkassen klare Grenzen setzen. Es kann nicht sein, dass allein der Preis bestimmt“, sagte Klaus-Jürgen Lotz (Präsident Bundesinnungsverbands für Orthopädietechnik, BIV OT). Auch in diesem Punkt signalisierte der Patientenbeauftragte seine Zustimmung und kündigte an, dass zukünftig die Versorgungsqualität stärker durch die Krankenkassen überwacht und im konkreten Fall gegengesteuert werden muss.
Thomas Truckenbrod (Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen, ZVA) fand zum Abschluss deutliche Worte für den Erfolg der Gesundheitshandwerke: "Das, was die Qualität der Gesundheitshandwerke ausmacht, ist zu großen Teilen unserem Ausbildungssystem geschuldet. Damit sind wir auf den demographischen Wandel vorbereitet und können uns aktiv in das Versorgunggeschehen einbringen." Der weitere Verlauf des Abends war geprägt von  intensiven Gesprächen unter den Gästen, die erst zu später Stunde ihren Ausklang fanden.

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Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS)

Wegen der großen Nachfrage hier noch einmal die Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS) für die Verträge über den ZVOS:

Barmer GEK:

         OT1-Vertrag

  • 1698109 - PG 01 Milchpumpen
  • 1698110 - PG 02 Adaptionshilfen
  • 1698112 - PG 08 Einlagen
  • 1698113 - PG 14 Inhalationshilfen / -geräte
  • (1698117 - PG 17 Kompressionstherapie (ungültig, siehe OT2-Vertrag))
  • 1698114 - PG 19 Krankenpflegeartikel
  • 1698115 - PG 21 Blutdruckmessgeräte

        OT2-Vertrag

  • 1698136 - PG 02 Strumpfanziehilfen 02.40.01.3
  • 1698137 - PG 05 Bandagen
  • 1698138 - PG 17 Kompressionstherapie
  • 1698139 - PG 23 Orthesen
  • 1698140 - PG 24 Prothesen (Bein-, Arm-, Brust-)

       PG31-Vertrag

  • 1696012 - PG 31 orth. Maßschuhe kompletter Vertrag (neu, Vertrag 2013)
  • (1696000 - PG 31 orth. Schuhe / -zurichtungen (ungültig, Vertrag 2008))

BKK Mobil Oil

  • 1596003 - PG 05 Bandagen (neu ab 01.03.2016)
  • (1592003 - PG 05 Bandagen (ungültig, bis 29.02.2016))
  • 1692005 - PG 08 Einlagen
  • 1992012 - PG 17 Phlebologie
  • 1992013 - PG 17 Lymphologie
  • 1596004 - PG 23 Orthesen (neu ab 01.03.2016)
  • (1592004 - PG 23 Orthesen (ungültig, bis 29.02.2016))
  • 1692007 - PG 31 orth. Schuhe / -zurichtungen

DAK

  • 1694051 - PG 05 Bandagen
  • 1694052 - PG 23 Orthesen konfektioniert
  • 1694053 - PG 23 Orthesen nach Maß
  • 1694053 - PG 23 Orthesen Inst. / Reparaturen
  • 1694053 - PG 23 Orthesen Zusatzpositionen
  • 1699109 - PG 31 diabetische Indikation + sonstige Indikation
  • (1699110 - PG 31 Sonstige Indikation (ungültig ab 01.07.2015))

GWQ

  • 1691100

HKK

  • 1694051 - PG 05 Bandagen
  • 1694052 - PG 23 Orthesen konfektioniert
  • 1694053 - PG 23 Orthesen nach Maß
  • 1694053 - PG 23 Orthesen Inst. / Reparaturen
  • 1694053 - PG 23 Orthesen Zusatzpositionen

KKH-Allianz

  • 1999E84 - PG 05 Bandagen
  • 1999E85 - PG 23 Orthesen konfektioniert
  • 1999E86 - PG 23 Orthesen nach Maß
  • 1999E87 - PG 23 Orthesen Inst. / Reparaturen
  • 1999E88 - PG 23 Orthesen weitere Produkte
  • 1999G08 - PG 31 orthop. Schuhe / -zurichtungen (neu ab 01.04.2016)
  • 1999B55 - PG 31 orthop. Schuhe / -zurichtungen (ungültig ab 31.03.2016)

Schwenninger BKK

  • (1695100 - ungültig siehe GWQ)

Techniker Krankenkasse

       OT1-Vertrag

  • 1696012 - PG 01 Milchpumpen
  • 1696013 - PG 02 Adaptionshilfen
  • 1696014 - PG 08 Einlagen
  • 1696015 - PG 14 Inhalationshilfen / -geräte
  • 1696016 - PG 17 Kompressionstherapie
  • 1696018 - PG 19 Krankenpflegeartikel
  • 1696020 - PG 21 Blutdruckmessgeräte

       OT2-Vertrag

  • 1699013 - PG 05 Bandagen
  • 1699014 - PG 23 Orthesen
  • 1699015 - PG 24.1 Prothesen Bein
  • 1699016 - PG 24.2 Prothesen Brust

       PG31-Vertrag

  • 1696067 - PG 31 orth. Maßschuhe (neu, Vertrag 2013)
  • 1696068 - PG 31 orth. Zurichtungen konf. Schuhe (neu, Vertrag 2013)
  • 1696069 - PG 31 konf. Therapieschuhe (neu, Vertrag 2013)
  • 1696070 - PG 31 Änderungen / Instandsetzungen (neu, Vertrag 2013)
  • (1696000 - PG 31 orth. Schuhe / -zurichtungen (ungültig, Vertrag 2008))

DGUV

  • kein LEGS, da nach SGB X abgeschlossen und dort nicht vorgesehen


WICHTIG: Baumusternutzungslizenz nach BIV-S

Nach der 8. ProdSV (8. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) darf persönliche Schutzausrüstung („PSA“) nur nach den dort genannten Vorgaben in den Verkehr gebracht, in Betrieb genommen oder bereit gestellt werden. Hierzu zählen auch die durch die Orthopädieschuhtechnik bereit gestellten Arbeitssicherheitsschuhe S1-S3 nach dem Baumuster des BIV-S. Sie als Hersteller / Inverkehrbringer sind eigenverantwortlich für sicherheitsrelevante Eigenschaften ihrer Produkte verantwortlich mitsamt seinen haftungsrechtlichen Auswirkungen. Bei Einhaltung der Normen spricht regelmäßig ein erster Anschein dafür, dass der Hersteller die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet hat.

Als Grundlage für unser altes Baumuster diente die Norm EN 345, die zunächst nicht befristet war. Nach Neufassung der DIN EN ISO 20345:2011 erlosch diese Konformitätserklärung mit der genannten Norm EN 345 zum 30.06.2013. Die DGUV hat das alte Baumuster in Abstimmung mit der Sachgebietsleitung Fußschutz im Fachbereich PSA bis zum 31.12.2014 geduldet.

Auf der Grundlage des Baumusters wurden orthopädische Sicherheitsschuhe zur Prüfung nach der aktuellen Norm EN ISO 20345:2011 eingereicht. Die Prüfungen wurden bestanden und im Dezember wurde die EG-Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt. Prüfbescheinigungsinhaber ist die GO GmbH, als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb des ZVOS.
Für das neue Baumuster sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:

Materialliste

Bei dem neuen Prüfmuster konnten nicht alle Materialien von damals eingesetzt werden. Die Materialauswahl hat sich deutlich reduziert. Sie finden die aktuelle Materialliste beigefügt. Es dürfen nur die Materialien von dieser Liste verbaut werden! Die Verwendung von anderen Materialien ist nicht gestattet. Auch wenn das andere Material eine eigene Zertifizierung hat, so darf es für dieses Baumuster nicht genutzt werden.

Prägestempel

Mit der Baumusternutzungslizenz haben Sie drei Prägestempel erhalten.

  • Ihre individuelle Baumusternutzungslizenz (z.B. NB-13S oder BW-76S). Dieser Stempel bleibt weiterhin gültig.
  • Den Namen des Baumusters (BIV-S). Das Baumuster läuft unter dem alten Namen weiter. Dieser Stempel bleibt weiterhin gültig
  • Die Norm, für die das Baumuster gilt (EN 345-1 CE). Da die Norm nicht mehr gilt, ist dieser Stempel jetzt ungültig. Sie müssen sich einen neuen Prägestempel beschaffen. Der neue Stempelsatz trägt den Schriftzug EN ISO 20345:2011 CE. Ein Bestellformular finden Sie beigefügt.


Informationsbroschüre des Herstellers

Die Informationsbroschüre des Herstellers, die jedem Paar orthopädischer Sicherheitsschuhe beigelegt werden muss, darf inhaltlich nicht verändert werden. Die Informationsbroschüre ist Teil der Baumusterprüfung und muss so erhalten bleiben. Insbesondere der Abschnitt über die elektrischen Eigenschaften ist von der Norm vorgeschrieben. Da sich die Informationsbroschüre gegenüber der Version nach der alten Norm EN 345 geändert hat, ist diese unbedingt auszutauschen.

Schulungen

Das Baumuster für die Sicherheitsschuhe ist nur befristet für eine Dauer von fünf Jahren gültig. Demzufolge werden auch die Baumusterprüfbescheinigungen nur noch für fünf Jahre ausgestellt. Das bedeutet, dass alle fünf Jahre das Baumuster übererarbeitet und nach den dann gültigen Normen und Regeln aufwendig geprüft werden muss. Damit Sie als Leistungserbringer immer auf dem neuesten Stand sind, werden wir verpflichtend für die Baumuster¬nutzungs¬lizenz¬inhaber Schulungskurse einführen. Damit können Sie als Leistungserbringer die jeweils gültigen Normkriterien umsetzen und maximale Sicherheit beim Umgang mit orthopädischen Sicherheitsschuhen bieten.

Dabei handelt es sich um den Kurs „Orthopädische Sicherheitsschuhe S1-S3 nach BIV“, der in der Vergangenheit von den Meisterschulen bereits angeboten wurde und jetzt auf das neue Baumuster umgestellt ist. Eine Liste mit Terminen ist auf der Internetseite www.zvos.de in der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht. Der Kurs ist zwingend im Jahr 2015 zu besuchen und über eine Teilnehmerbescheinigung / -liste beim ZVOS nachzuweisen. Leistungserbringer, die keinen Kursbesuch nachweisen können, werden wir am 01.01.2016 die Baumusternutzungslizenz entziehen, da wir davon ausgehen müssen, dass die aktuelle Norm nicht angewandt wird.

Schulungstermine für 2016 (wird ständig aktualisiert, weitere Termine werden in Kürze folgen):

 

Datum

Lehrgang

Veranstalter
Veranstaltungsort

Dauer

Punkte

02.03.2016

Sicherheitsschuh nach BIV inkl. Zurichtungen

B-O-S-S Langen

13.00-19.00 Uhr

10

11.03.2016

SL 22 - Zertifizierung Arbeitssicherheitsschuhe

Bundesfachschule Hannover

09.00-15.00 Uhr

10

02.04.2016

SL 22 - Zertifizierung Arbeitssicherheitsschuhe

Bundesfachschule Hannover

09.00-15.00 Uhr

10

01.07.2016

Sicherheitsschuh nach BIV inkl. Zurichtungen

B-O-S-S Langen

13.00-19.00 Uhr

10

08.10.2016

SL 22 - Zertifizierung Arbeitssicherheitsschuhe

Bundesfachschule Hannover

09.00-15.00 Uhr

10

28.10.2016

Handwerklich gerfertigter Sicherheitsschuh S1-S3 inkl. Zurichtungen am Semivorgefertigten konfekt. Sicherheitsschuh

Meisterschule Siebenlehn

10.00-15.00 Uhr

10

 

 


Downloads

Download Materialliste

Download Informationsbroschüre Hersteller

Download Bestellung Prägestempel

Download CE-EG Konformitätserklärung


 

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Zentralverband Orthopädieschuhtechnik
Ricklinger Stadtweg 92
30459 Hannover
Tel: 0511/54398080
Fax: 0511/54398070
Mail: Info@zvos.de



Meisterschüler Sieger des 4. ZVOS-Wettbewerbs - erHEBEND

Benjamin Mell (Quelle: ZVOS)

Der Meisterschüler der Orthopädieschuhtechnik Benjamin Mell  ist am Samstagabend, 24.10.2015, zum Sieger des Wettbewerbs „erHEBEND“ des Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) gekürt worden.

 

Im Rahmen der internationalen Fachmesse ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK am 23./24. Oktober 2015 in Köln  hatte der ZVOS diesen Wettbewerb ausgerufen.
Es sollte die am ansprechendsten gestaltete Schuhversorgung  bei Fußheber-Schwäche (Peroneus-Lähmung) gekürt werden. „erHEBEND“ sollte sie sein – im doppelten Wortsinne.
Es bedarf einer guten, sachkundigen schuhorthopädischen Versorgung bei dieser Folge von Schlaganfall, Bandscheibenvorfall oder Multiple Sklerose. Aber, der oft noch junge Patient will nicht nur gut sondern auch ansprechend versorgt sein.

 

Mell konnte sich unter den Teilnehmern an die Spitze der Konkurrenz setzen. Zuvor hat er bei ZVOS-Wettbewerben bereits zweimal den 2. Platz belegt und war nun um so mehr strahlender Sieger des Wettbewerbs. Er liebt den Beruf des Orthopädieschuhmachers und darf seiner Kreativität im Betrieb Orthopädieschuhtechnik Bürkner in Berlin freien Lauf lassen.

Sein Schuh aus weißem und mittelbraunem Leder ist extrem kunstvoll in einem englischen, eleganten Stil genäht – mit modernen Designvarianten: Im Kontrast steht das orange Innenfutter des Schuhs.

 

Knapp dahinter lag Anastasia Anastasiadou. Die Preisträgerin des 2. Platzes  ist seit 1999 Gesellin, mittlerweile Meisterschülerin und tätig im Betrieb Karl Frohnhäuser GmbH in Mainz.

Sie zeigte einen Schlangenstiefel, bei dem sich eine schwarze Schlange mit silbernem Kopf um einen wie eine Anakonda geprägten Stiefel windet. Der Hingucker: Die Ledersohle wird ebenfalls von einer aufgemalten Schlange geziert.

Den 3. Platz – und das ist eine besondere Leistung – belegte eine Auszubildende im 2. Lehrjahr. Thea Wesemann (Orthopädieschuhtechnik Wittling GmbH & Co. KG aus Hamburg) wurde von Ihrem Ausbilder angeleitet. Es entstand ein sehr ausgefallener, schwarzer Stiefel, eine Kombination aus Sandale und Schlupfstiefel.


Vielen dieser orthopädischen Schuhe sah man nicht einmal an, dass sie medizinische Hilfsmittel sind. Mobilität für Menschen in wunderbarer Optik!

 

Neuer Vorstand ZVOS - Präsident Dierolf im Amt bestätigt

Vorstand ZVOS 2015 - 2018 (Quelle: ZVOS)

In der Mitgliederversammlung des ZVOS am 22.10.2015 hat der ZVOS seinen Vorstand neu gewählt.

Präsident Dierolf wurde mit großer Mehrheit erneut zum Präsidenten gewählt. Der Orthopädieschuhmachermeister und Regionalpolitker ist seit 2004 im Amt.

Eine Satzungsänderung ermöglichte mittlerweile die Wahl von zwei stellvertretenden Präsidenten. Dieses Amt wurde den auch bisher im Vorstand aktiven Orthopädieschuhmachermeistern Daniel Bürkner und Jens Schulte anvertraut.

Zwei weitere Vorstandsmitglieder wurden von der Versammlung – ebenfalls für die Wahlperiode 2015 bis 2018 - gewählt: Orthopädieschuhmachermeister Uwe Branscheidt sowie Achim Oberle.

Nicht mehr zur Wahl angetreten waren der bisherige Vizepräsident Reiner Schumacher sowie Vorstandsmitglied Frank Schievink. Die Versammlung und der Präsident zollten großen Dank und viel Applaus für die geleistete Arbeit und wegweisende Erfolge.

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ZVOS aktiv beim Tag der offenen Tür

Quelle:ZDH

Am 29. und 30. August öffnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sein Tore für Fachpublikum und breite Öffentlichkeit. Im Rahmen des "Tag der offenen Tür" (TdoT) aller Ministerien und Institutionen der Bundesregierung war der ZVOS der Einladung des BMWi gefolgt und präsentierte die Vielfalt der Orthopädieschuhtechnik.

Rund 8.000 Gäste wurden gezählt an diesen beiden Tagen.

Auf Anfrage des BMWi zeigten der ZVOS und zwei weitere Gesundheitshandwerke unter dem Motto "Gut leben in Deutschland", welche Leistungen sie für die Bevölkerung bereithalten.

Unter tatkräftiger Unterstützung des Mitarbeiter-Teams von Vorstandsmitglied Daniel Bürkner und der dreifachen ZVOS-Wettbewerbssiegerin Anastasia Anastasiadou präsentierte der ZVOS eine breite Palette orthopädieschuhtechnischer Leistungen. Diese reichten von einer Laufganganalyse über Druckmessung bis hin zu liebevoll gestalteten Maßschuhen für die ganz Kleinen. In persönlichen Gesprächen wurden zudem individuelle Fragen von interessierten Bürgern und Bürgerinnen – z.B. zur Diabetesversorgung -beantwortet.

Und ganz nebenbei konnte das Team der Jugend zeigen, wie innovativ und spannend der Beruf des Orthopädieschuhmachers ist.

Aus Sicht des ZVOS war die Teilnahme am TdoT des BMWi ein voller Erfolg. Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann zeigte sich mit dem Verlauf hoch zufrieden: " Das große Interesse aus der Bevölkerung zeigt, wie wichtig die Leistungen der Orthopädieschuhtechnik sind. Wir nehmen das als Ansporn unsere Anliegen auch gegenüber der Politik vor allem im Rahmen der angekündigten Nationalen Diabetesstrategie noch einmal zu intensivieren."

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Schwenninger BKK - Vertragskündigung zum 31.12.2015

Die Schwenninger Krankenkasse kündigt den mit dem ZVOS abgeschlossenen Vertrag über die Abgabe von Hilfsmitteln nach §127 Abs. 2 SGB V fristgerecht zum 31.12.2015. Die Kündigung gilt inklusive aller Anlagen (siehe §15 Abs. 1 Satz 2). Im §1 Abs. 4 der Vereinbarung ist geregelt, dass ein zwischen dem ZVOS und GWQ Service Plus AG abgeschlossener Vertrag Vorrang hat. Mit Gültigkeitsdatum 01.04.2015 hat der ZVOS einen Vertrag mit der GWQ Service Plus AG abgeschlossen. Die Schwenninger Krankenkasse ist Aktionär der GWQ Serviceplus AG und hält auch den hierüber abgeschlossenen Vertrag.

Für den Leistungserbringer (LE) ergeben sich dadurch drei mögliche Szenarien:

  1. Der LE ist bisher nur dem Vertrag mit der Schwenninger BKK beigetreten. Wenn der LE über den 31.12.2015 hinaus einen Vertrag mit der Schwenninger Krankenkasse benötigt, so wäre dem GWQ-Vertrag beizutreten. Ansonsten endet das Vertragsverhältnis zum 31.12.2015.
  2. Der LE ist bisher nur dem Vertrag mit der GWQ Service Plus AG beigetreten. Da die Schwenninger Krankenkasse am Vertrag mit der GWQ Service Plus AG teilnimmt, liegt bereits ein Vertragsverhältnis vor. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
  3. Der LE ist den Verträgen mit der Schwenninger BKK und der GWQ Service Plus AG beigetreten. Auch wenn der Vertrag mit der Schwenninger BKK zum 31.12.2015 endet, so bleibt ein Vertragsverhältnis über die GWQ Service Plus vorhanden. Wie bereits erwähnt besitzt der GWQ-Vertrag Vorrang vor der Vereinbarung mit der Schwenninger BKK. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.


DAK + hkk - PG 05 und 23 - neuer Vertrag

Rückwirkend zum 01.05.2015 beginnt der Vertrag über die Produktgruppen PG 05 Bandagen und PG 23 Orthesen mit den Kostenträgern DAK und HKK. Je Produktart (7-Steller) ist mindestens ein Produkt aufschlagsfrei abzugeben. Das aufzahlungsfreie Produkt hat den Anforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses zu entsprechen. Wählt der Versicherte ein anderes Produkt aus der Produktart aus, können die Betriebe wirtschaftliche Aufzahlungen von dem Versicherten verlangen.

Die Freibetragsgrenze liegt bei 165,00 EUR netto, sofern das Produkt in den Anlagen preislich geregelt ist. Andernfalls ist ein Kostenvoranschlag einzureichen.

Die zugehörigen Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS) für den Vertrag mit dem ZVOS lauten:

  • PG 05:                      1694051
  • PG 23 konfektioniert:   1694052
  • PG 23 nach Maß:        1694053
  • PG 23 Inst. / Rep.:     1694053
  • PG 23 Zusatzpos.:      1694053

Sie finden die Vertragsunterlagen beigefügt. Ab sofort ist der Beitritt über die ebenfalls beigefügte Anerkenntniserklärung möglich.


Die Unterlagen finden Sie im internen Bereich unter der Rubrik „Verträge“.



KKH PG 05 und 23 - neuer Vertrag

Rückwirkend zum 01.05.2015 beginnt der Vertrag über die Produktgruppen PG 05 Bandagen und PG 23 Orthesen mit der KKH. Im Gegensatz zum DAK / hkk-Vertrag über die Produktgruppen PG 05 und PG 23 gilt hier ein einheitlicher Produktpreis, da hier die Preise generisch ermittelt wurden.

Die Freibetragsgrenze liegt bei 165,00 EUR netto, sofern das Produkt in den Anlagen preislich geregelt ist. Andernfalls ist ein Kostenvoranschlag einzureichen.

Die zugehörigen Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS) für den Vertrag mit dem ZVOS lauten:

  • PG 05:                       1999E84
  • PG 23 konfektioniert:    1999E85
  • PG 23 nach Maß.:        1999E86
  • PG 23 Inst. / Rep.:       1999E87
  • PG 23 weitere Prod.:    1999E88


Sie finden die Vertragsunterlagen beigefügt. Ab sofort ist der Beitritt über die ebenfalls beigefügte Anerkenntniserklärung möglich.

Die Unterlagen finden Sie im internen Bereich unter der Rubrik „Verträge“.



DAK PG 31 - Änderungen zum 01.07.2015

Ab dem 01.07.2015 treten Änderungen im PG 31-Vertrag mit der DAK in Kraft.
Wer in der Vergangenheit Vertragspartner war, braucht den Beitritt nicht erneut zu erklären.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Die Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS) 1699109 und 1699110 wurden zusammengeführt. Der frühere LEGS 1699110 für sonstige Indikation existiert nicht mehr. Für sonstige Indikation und diabetische Indikation ist jetzt ausschließlich der LEGS 1699109 für den ZVOS-Vertrag zu nutzen.
  • Die Haftung des vertragsschließenden Verbandes für die Einhaltung des Vertrages durch den Leistungserbringer wurde aus dem Rahmenvertrag gestrichen.
  • Die zentrale Abrechnung über den Verband entfällt.
  • Wie bisher sind alle Versorgungen grundsätzlich per eKV genehmigungspflichtig. Eine Genehmigungsfreigrenze existiert nicht. Kostenvoranschläge in Papierform werden – nach vorheriger Rücksprache - nur akzeptiert, wenn ein eKV nicht möglich ist.
  • Wie bisher werden die Versorgungen im Schutzschuh- und Maßschuhbereich mittels Kategorisierungspauschalen durchgeführt. Die Indikationsliste bzw. Zuordnung zu den Kategorien bleibt unverändert bestehen.
  • In die Preislisten wurden neben Straßen- und Hausschuhen auch Sport-/Bade-/ und Interimsschuhe mit Vertragspreisen in den jeweiligen Kategorien aufgenommen.
  • Es handelt sich grundsätzlich um Paarpreise, bei Versorgungen in unterschiedlichen Kategorien ist die höhere Kategorie für die Abrechnung anzusetzen.
  • Bei den Verbands- und Fußteilentlastungsschuhen gelten gesonderte Preise bei Depotabgabe (Klinikversorgungen).
  • Bei den Schuhzurichtungen sind die Pauschalen entfallen, es werden nun wieder die Einzelpositionen gem. Hilfsmittelverzeichnis angesetzt.
  • Abweichend zum bisherigen Verfahren werden Diabetesversorgungen und Sonstige Versorgungen künftig über einen einheitlichen Leistungserbringergruppenschlüssel abgerechnet.
  • Die Versorgung mit konfektionierten Schutzschuhen soll weiter forciert werden. Der Dokumentationsbögen für „Sonstige Versorgungen“ wurde daher um die Abfrage „Der Einsatz von konfektionierten Schuhen wurde geprüft ja/nein“ ergänzt.
  • Im „Teil 4 der Anlage 2 Vergütungsvereinbarung“ sowie im „Teil 3 der Anlage 3 Vergütungsvereinbarung für die Schuhversorgung bei sonstigen Indikationen“ sind Preisstufen vereinbart. Diese treten zum 01.07.2015, 01.01.2016 sowie zum 01.01.2017 in Kraft.


Die Unterlagen finden Sie im internen Bereich unter der Rubrik „Verträge“.


KKH PG 31 - neue Preisliste ab 01.07.2015

Ab dem 01.07.2015 mit der KKH für den PG 31-Vertrag eine pauschale Preissteigerung von +1,5% vereinbart. Die Preissteigerung gilt bis zum 31.12.2015. Bis dahin sollen weitere Verhandlungen erfolgen.

Die Unterlagen finden Sieim internen Bereich der ZVOS-Homepage unter der Rubrik „Verträge“.


Barmer GEK + Techniker Krankenkasse PG 31

Beachten Sie die neue Preisstufe zum 01.07.2015



Neues Berufsbild ab August 2015

2. Infoveranstaltung für alle Aktiven im OST-Prüfungswesen

Die Neuordnung der Berufsausbildung zum/zur Orthopädieschuhmacher(-in) ist fast abgeschlossen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird in diesen Tagen erwartet.
Federführend war hier ZVOS-Vorstandsmitglied Frank Schievink in einem jahrelangen Prozess mit extrem hohem Einsatz tätig. Unterstützt war dieser maßgeblich von OSM Brigitte Funk-Kleinknecht und OSM Ulf Graumann. Wir zollen diesen ganz besonderen Dank und hohe Anerkennung für die Leistungen zur Modernisierung des Berufsbildes und der –ausbildung.
Der ZVOS möchte über die inhaltlichen Änderungen in der betrieblichen Ausbildung und in der Prüfungsdurchführung informieren. Insbesondere von der neu eingeführten „Gestreckten Prüfung“ versprechen wir uns eine verbesserte Ausbildungs- und Prüfungsqualität.
Zunächst werden sämtliche Experten und Aktiven im OST-Prüfungswesen geschult. Dazu zählen die Sachverständigen im Neuordnungsverfahren, Schulleiter der Meisterschulen, Vorsitzende der Fördervereine, ALOST, Berufsschullehrer, Geschäftsführer der dem ZVOS angeschlossenen Innungen und sonstigen Innungen, Praeparatio e.V. etc.
Am 16.06.2015 wird daher – unter Mitwirkung von Frau Friederich (ZDH) und Frau Reuter (BiBB) - ein Schulungstag dieses Expertenkreises in Kassel stattfinden.
Dabei werden auch die Inhalte der überbetrieblichen Unterweisung diskutiert.
Nähere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des ZVOS.

Freuen Sie sich auch schon auf Seminare dazu im Rahmen des Kongresses der „Orthopädie Schuh Technik“ in Köln.
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Der ZVOS bei der Behindertenbeauftragten

Verena Bentele; Quelle TomMaelsa

Am 24. Februar hat man sich in Berlin zum Hintergrundgespräch getroffen - Behindertenbeauftragte Verena Bentele und der  ZVOS.
ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann im Resumée: „Der ZVOS und die Behindertenbeauftragte sehen die Zeichen der Zeit; es müssen noch viele Schritte geschehen, um Menschen mit Behinderung einen guten und leichten Weg zum richtigen Hilfsmittel zu ermöglichen.“ Und Vorstandsmitglied OSM Daniel Bürkner fügt begeistert an: „Mobilität, Teilhabe, Inklusion – man hat dieselben Ziele.“
Viele gesundheitspolitische und –handwerkliche Themen wurden diskutiert. Das Thema Mobilität und Sport von behinderten Menschen nahm großen Raum ein – immer natürlich vor dem Hintergrund des Leistungsportfolios der  Orthopädieschuhtechnik.
Den ausführlichen Bericht finden Sie in der nächsten „Orthopädieschuhtechnik“.


Aktion "Abklatschen!" - OST-Azubi macht das Rennen

Der ZDH hatte sie letztes Jahr ausgerufen – die Aktion „Abklatschen!“. Begeisterte junge Leute in Handwerksausbildung sollen kurz vor Ende ihrer Ausbildung von ihrem Beruf schwärmen und so neue Azubis heranholen.
Der ZVOS hat engagiert nach solchen begeisterten und begeisternden jungen Menschen gesucht und zur Bewerbung aufgerufen.
Aus über 300 Handwerksberufen hat der ZDH – unterstützt durch die Werbeagentur „Heimat“ - nun 12 junge Vertreter für das Handwerk ausgesucht. Und eine Orthopädieschuhmacher-Auszubildende hat u.a. das Rennen gemacht!
Eine von 12 Repräsentanten des Handwerk-Nachwuchse: Lena Frey aus dem Betrieb „Meisterschuh Berlin“. Wir gratulieren herzlich und freuen uns darüber, dass diese junge engagierte Frau unser Handwerk vertreten wird.
Ab April/Mai wird die Kampagne mit Spots und Bilderstaffeln beginnen. Wir werden natürlich berichten.
Was geschah bisher?
Derweil hat der Film-Regisseur bereits allen ausgewählten Junghandwerkern einen kurzen Besuch abgestattet und sich davon überzeugt, dass sie sympathisch vor der Kamera wirken und leidenschaftlich von ihrem Beruf erzählen. Die jungen Azubis erzählen aus ihrer Welt, ob Arbeitsalltag oder Hobbies. Sie berichten, wie der Beruf ihr Leben prägt. Sinn dessen ist eine direkte Ansprache von Jugendlichen auf Augenhöhe sowie ein hohes Identifikationspotenzial mit der jungen Zielgruppe.
Der OST-Spot mit der jungen Lena Frey wurde schon in den letzten Tagen gedreht. Fotos und Filme werden nun bearbeitet. Ab April werden diese u.a. auf www.handwerk.de, YouTube und Facebook zu sehen sein. Intensive Werbung für unsere Branche und den Nachwuchs.
Dann können Jugendliche den Protagonisten Fragen rund um ihre Ausbildung stellen.
Wir sind begeistert, dass eine OST-Auszubildende direkt für unseren Branche spricht und diese verkörpert. Die Interessenten können sich direkt um eine Ausbildung im (OST-)Handwerk bewerben.




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Gemeinsames Positionspapier der Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV) zu Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich

 

Download Positionspapier



Neue Internetseite Forschungs- und Bildungsmanagement

www.bifo-ost.de – Die Adresse, um über die Neuigkeiten zum Thema Forschung und Bildung in der Orthopädieschuhtechnik zu erfahren. bifo-ost steht für Bildung und Forschung für die Orthopädieschuhtechnik.
Dort finden Sie die aktuellen Infos für die Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Orthopädieschuhtechnik. Vorhaben und die Hintergründe werden dargestellt. Das vom ZVOS angestoßene Projekt zeigt die ersten greifbaren Erfolge, die ersten Projektschritte sind erfolgreich verwirklicht.
Nutzen Sie die Homepage auch, um Förderer des Projekts zu werden. Ganz einfach kann man über die Internetseite selbst Förderer der Zukunft der Or¬thopädieschuhtechnik werden, erläutert Dipl.-Ing. und OSM Thomas Stief. Er ist Leiter des Forschungs- und Bildungsmanagements Orthopädieschuhtechnik. Jeder einzelne Orthopädieschuhmacher, Industrie, Dienstleister etc. – alle können beitragen zum Erfolg der Orthopädieschuhtechnik in der Zukunft.
Gehen Sie mit!


2. ZVOS-Zukunftstage - eine Chance verwandelt

Quelle: C. Maurer Druck und Verlag

Eine Chance verwandelt – das haben die Teilnehmer der 2. ZVOS-Zukunftstage. Die Referenten boten einen breiten Fächer von Themen zur Orthopädieschuhtechnik und dem demografischen Wandeln. Zukunft handfest gestalten, das ist der Veranstaltung gelungen. Die Teilnehmer wurden auf die Chancen vorbereitet und geschult.
So fand mit Zeitgeist-Forscherin Kirstine Fratz ein Workshop für zukünftige  „Zeitgeist-Manager“ statt. Munter wurde mit Referentin Stefanie Boog das Direktmailing trainiert. Bei einem Wettbewerb konnten sich die Zuhörer darin messen, wer schon wie viel weiß über den Markt 50+. Die Altersforscherin Dr. Hohenschon – ehemalige OST-Gesellin – brachte so manches Aha-Erlebnis. Coach Daniel Schnödt machte die Teilnehmer auf die neuen Ladeneinrichtungstrends und – konzepte aufmerksam, die sich gerade in Deutschland entwickeln.
Dipl.-Ing. Thomas Stief stellte das Thema Forschung in der Orthopädieschuhtechnik und die neuesten, vom ZVOS initiierten des Trägervereins Forschungs- und Bildungs-Management Orthopädieschuhtechnik e.V. dar. Ein Kompetenzzentrum der Orthopädieschuhtechnik ist das Ziel.

Stief stellte auch plastisch und alarmierend dar, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um Nachwuchs in die Branche zu bringen und darin zu halten. Die Podiumsdiskussion unter gekonnter Moderation der Orthopädieschuhtechnik-Redakteurin Kathrin Ernsting ging sodann auf diese Thema intensiv ein. Im Austausch standen eine OSM mit beliebtem Ausbildungsbetrieb, ein Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der Geschäftsführer der IETEC, ein Vertreter der ZDH-Handwerkskampagne und ein Berufsschullehrer sowie eine junge erfolgreiche ehemalige OST-Gesellin, nun Wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Münster.
Eine gelungene, zukunftsweisende Veranstaltung urteilten die Teilnehmer.
Ausführlicher Bericht - in der nächsten OST-Ausgabe. Dem C. Maurer Druck und Verlag und Chefredakteur Wolfgang Best danken wir herzlich für die konstruktive und aktive Partnerschaft bei dieser Veranstaltung.



orthop. Sicherheitsschuh - Baumuster BIV-S

Wie in der Vergangenheit gemeldet, war unser Baumuster für orthopädische Sicherheitsschuhe BIV-S nach alten Normen ausgestellt, die nicht mehr gültig sind. Deshalb lassen wir das Baumuster nach den aktuell geltenden Normen und Richtlinien prüfen. Auf Grund von nicht vorhersehbaren und von uns nicht beeinflussbaren Vorfällen können wir Ihnen noch keine neue Baumusternutzungslizenz vorstellen. Die DGUV hat den Bau der Sicherheitsschuhe nach alter Baumusterprüfung befristet bis Ende Oktober dieses Jahres geduldet. Auf Grund der Umstände hat die DGUV diese Duldung vorläufig bis zum 30.11.2014 verlängert. Wir hoffen, Ihnen in Kürze die neue Baumusterprüfung präsentieren zu können.



OST = Gastgeber der „Tour der Gesundheitswirtschaft“

(v.l.n.r. Bürkner, Czaja, Graf, Dr. Ludewig, Quelle: M. Brunner)

Am 05. November 2014 hat der Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, mit der CDU-Fraktion den Orthopädieschuhtechnik-Betrieb von Daniel Bürkner (Vorstandsmitglied ZVOS) besucht. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion Berlin Florian Graf und dem Gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Berlin Dr. Gottfried Ludewig.

Einladender Betrieb war Orthopädieschuhtechnik Bürkner – Daniel Bürkner aus dem ZVOS-Vorstand. Mit dabei: ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann und Torben Vahle, Referatsleiter beim ZDH und zuständig für die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke. Auch die Presse war vor Ort.

 Die Politiker waren hoch interessiert am Gesundheitshandwerk allgemein und der Orthopädieschuhtechnik. Themen wie Nachwuchs, Fachkräftemangel, Ausbildung, Meisterpräsenz wurden intensiv von den Politikern erfragt. Die Positionen der Gesundheitshandwerke konnten erläutert werden.

Die Politiker bekamen wunschgemäß eine Demonstration der Arbeit mit dem Patienten und am Schuh, die sie gespannt verfolgten.

 


Das neue Berufsbild OST – ZVOS diskutiert aktiv

Quelle: Frank Schievink

Am 25. Oktober haben die Vertreter und Lehrlingswarte der Innungen, die ALOST (AG Lehrerinnen u. Lehrer für OST) und der ZVOS in Hannover das neue Berufsbild diskutiert. Dieses befindet sich im Neuordnungsverfahren, um die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen zukunftsorientiert ins Berufsbild aufnehmen zu können. Federführend war und ist dafür Frank Schievink aus dem ZVOS-Vorstand. Sommer 2015 wird sie in Kraft treten.
Das Fazit war, dass alle Beteiligten mit Freude dem neuen Berufsbild entgegen sehen. Im Vordergrund stand der Meinungsaustausch mit dem in den Prüfungsabläufen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere den Lehrlingswarten. Zukünftig soll eine gestreckte Prüfung bessere Prüfungsergebnisse ermöglichen und die Leistungen der Prüflinge besser widerspiegeln. Der Wunsch, eine flexible Ausbildungsdauer von 3,5 oder 2,5 bzw. 3 Jahren zu erhalten, ist groß, um für alle unterschiedlichen Vorbildungen interessant zu bleiben.
Weitere Visionen für die Zukunft - d.h. die Zeit nach der Neuordnung - wurden besprochen, wie z.B. die Neustrukturierung der überbetrieblichen Ausbildung in der Zukunft. Der Bekanntheitsgrad des Berufes muss verbessert werden. Die neue Attraktivität des Berufsbildes wird u.a. dazu beitragen. Die Versammlung sieht insbesondere auch die Stärkung der wissenschaftlichen Basis durch die Gründung eines Kompetenzzentrums des Handwerks als wichtigen Meilenstein an. Es gilt, dadurch den Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Gesundheitshandwerks Orthopädieschuhtechnik gerecht zu werden -  zukunftsfähig zu sein und zu bleiben.
Demnächst in der „Orthopädieschuhtechnik“ finden Sie Details zum Entwurf der neuen Ausbildungsordnung und insbesondere zur gestreckten Prüfung.
 Sobald der Neuordnungsprozess beendet ist und die konkreten Inhalte schriftlich abschließend fixiert sind, wird der ZVOS darüber informieren.



Diabetes stoppen - jetzt!

Quelle: diabetesDE

„Diabetes stoppen – jetzt!“, so heißt die politische Aufklärungskampagne von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Im Rahmen des Parlamentarischen Abend des ZVOS zum Thema „Diabetischer Fuß“ war auch diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe als Unterstützer dabei. Und natürlich unterstützt der ZVOS auch deren Aktion: „Diabetes stoppen – jetzt!“. Und so fanden sich Frau Dr. Stefanie Gerlach von diabetesDE und der ZVOS-Präsident Werner Dierolf sowie Vizepräsident Reiner Schumacher zum Foto zusammen.
Diese Kampagne soll erreichen, dass alle Menschen – Sie, wir, unsere Politiker, die Medien – alles tun, um diese schreckliche Krankheit aufzuhalten.

 


Die Welt war noch nie so unfertig. Pack mit an.

So sollen Jugendliche für die Ausbildung im Handwerk animiert werden. Der neue Spot der Imagekampagne des Handwerks soll – in der Bilderwelt der Jugend – fesseln, zur Aktion bewegen und Emotionen wecken. Schnell, mit spannenden Filmsequenzen und Schnitten kommt der Film daher – passend zur Zielgruppe.

Botschaft: Ihr könnt Euch im Handwerk verwirklichen! Werdet aktiv und packt mit an.
Der Film wird in unterschiedlichen Varianten und Ausstrahlungslängen gezeigt: Die letzten Monate intensiv im TV, insbesondere auch in Sendungen mit hoher Jugend-Seh-Quote. Demnächst wird man sie auch im Kino und an vielen sog. Jugend-Touch-Points sehen.

Spot und Motive unter: www.handwerk.de/die-kampagne



Rote Füße beim Parlemantarischen Abend des ZVOS

Am Dienstag, 14.10.2014, hatte der ZVOS (Zentralverband Orthopädieschuhtechnik) ca. 80 Gäste aus Politik, Ministerien, Krankenkassen- und Gesundheitswesen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin – alle mit einem roten Fuß. Jedem Gast war ein roter Überzieher über den Schuh gezogen worden – zur Sensibilisierung für das Thema Diabetischer Fuß.

Den gesamten Text finden Sie in der Rubrik Pressetexte.



2. ZVOS-Zukunftstage

- ein hochkarätiges Programm für Ihre Zukunft -

Das Programm ist fertig und schon rollt die Anmeldungswelle.

Seien Sie gespannt auf die 2.ZVOS-Zukunftstage.
Nachdem die 1. ZVOS-Zukunftstage ein fantastischer Erfolg waren und noch jetzt in aller Munde sind, erwartet der ZVOS diesmal, dass noch schneller alle Plätze vergeben sind. 120 Personen können insgesamt teilnehmen und hervorragende Referenten genießen.

Dieses Mal konzentrieren wir uns ganz auf das Thema Demografischer Wandel und die riesigen Chancen, die daraus erwachsen. Schauen wir nur einmal auf unsere großen Zielgruppen 50+, Senioren … - der Markt wird immer größer für unsere Branche. Aber wie tickt denn die Zielgruppe 50+? Das beantwortet Dr. Jessica Hohenschon – Orthopädieschuhtechnik-Gesellin mit Promotion auf dem Gebiet der Altersforschung. Auf vielfachen Wunsch wird Trendforscherin und Zeitgeist-Expertin Kirstine Fratz wieder neue Trend- und Zeitgeistthemen in Ihrer ganz besonderen Weise unter die Lupe nehmen. Spannend wird auch das Thema Laden-Inszenierung, welches der Buchautor Daniel Schnödt im Hinblick auf multisensuelles Marketing demonstrieren wird. Oder Fachwirtin für Dialogmarketing Stefanie Boog und Consultant Evelin Conrad, die einen spritzigen Workshop abhalten, wie man Mailings richtig aufbaut, textet etc. – natürlich auch unter Beachtung der jeweiligen Zielgruppe.

Natürlich wird auch unsere Achillesferse – der Nachwuchsmangel intensiv beleuchtet. Denn Wachstum braucht Nachwuchs. Interessante Referenten und ein Podiumsdiskussion mit Moderator Wolfgang Best (Chefredakteur „Orthopädieschuhtechnik“) erwarten Sie.

Machen Sie sich zukunftsfähig:
2. ZVOS-Zukunftstage
27. – 28.11.2014 in Berlin
im Haus des Deutschen Handwerks/ZDH Mohrenstr. 20/21 (Gendarmenmarkt)

Tagungsgebühr (für beide Tage incl. Verpflegung):
250,- € für Mitglieder, die dem ZVOS angeschlossen sind
350,- € für Nichtmitglieder
(jeweils zzgl. Mehrwertsteuer)

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Programm (Anlage).
Schnelle Anmeldung sei empfohlen – per Fax, Email oder Post. Denn: Auch 2012 waren wir weit vor Anmeldeschluss ausverkauft.

Downloads:
Programm "ZVOS - Zukunftstage 2014" (mit Anmeldeformular)


Rechtsberatungsservice für Mitglieder im ZVOS

Der ZVOS will seinen Mitgliedern ermöglichen, bei Rechtsfragen in Bezug auf deren Betrieb Rechtsrat einholen zu können. Der ZVOS übernimmt daher die Kosten einer telefonischen Erstberatung bei der Kanzlei „Goßens Rechtsanwälte“. Dabei können Fragen aus den Themenbereichen Gesellschaftsrecht, Handwerksrecht, Gesundheits- und Hilfsmittelrecht, Arbeitsrecht etc. geklärt werden.

Eine nützliche neue Serviceleistung des ZVOS, die die Gesundheitshandwerks-Betriebe bei der täglichen Arbeit unterstützen soll.

Voraussetzung für diese Mitgliederleistung ist, dass der Rat Suchende dem ZVOS angeschlossen ist. Dies ist gegeben bei einer Mitgliedschaft in einer Landesinnung oder einem Landesinnungsverband, der im ZVOS Mitglied ist. Einzelmitglieder des ZVOS profitieren ebenfalls von diesem Service.

Der Service wird ab sofort als Pilotprojekt bis zum Jahresende angeboten.
Wie erfolgt die Inanspruchnahme dieses ZVOS-Mitglieder-Services?

ZVOS-Rechtshilfeservice
jeden Mittwoch (außer Feiertage),    
14:00 – 18:00 Uhr
Goßens Rechtsanwälte
Tel: 030 / 30 61 41 42

Bitte nehmen Sie jeweils direkt mit den Rechtsanwälten Kontakt auf – der ZVOS muss nicht vorher kontaktiert werden.

Es entstehen nur die normalen Telefongebühren für einen Anruf von Ihrem Handy oder Festnetz. Auf Wunsch rufen die Rechtsanwälte auch innerhalb der Rechtshilfeservice-Zeit zurück.

Selbstverständlich wird von den Rechtsanwälten die anwaltliche Schweigepflicht eingehalten, so dass diese über Mandanten und Inhalt des Gespräches absolutes Stillschweigen einhalten.

Weitere Hinweise erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:
www.rechtshilfeservice.de
www.gesundheitsrecht.info

Nutzen Sie die Vorteile eines ZVOS-Mitglieds!



ZVOS auf 40. Sommerfest des Parlamentskreis Mittelstand

v.l.n.r.: Christian Freiherr von Stetten, Oliver Dieckmann, Präsident Werner Dierolf, Dr. h.c. Hans Michelbach (Quelle: PKM / Caroline Bernhardt)

Am 1. Juli 2014 hat das 40. Sommerfest des Parlamentskreis Mittelstand e.V. im Garten des Kronprinzenpalais in Berlin stattgefunden. Christian Freiherr von Stetten (MdB) hatte dazu als Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) eingeladen.

ZVOS-Präsident Werner Dierolf und ZVOS-Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann gehörten zu den geladenen Gästen aus Wirtschaft, Medien und Politik. Der Einladung waren über 2.000 namhafte Persönlichkeiten des deutschen Mittelstandes gefolgt.

Festrednerin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dankte dem Mittelstand und lobte dessen Kreativität und die Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Sie betonte, dass Lobbyvertretungen, Kammern und Unternehmerverbände gebraucht werden, um die Interessen des Mittelstandes und der einzelnen Handwerke wahrzunehmen. Sie stellte heraus, dass die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft tragend sei für die EU.

Dierolf und Dieckmann suchten das Gespräch mit den diversen Kammerpräsidenten. Immer wieder konnte so auf die besondere Bedeutung des Gesundheitshandwerks in der Riege der unterschiedlichen Handwerke aufmerksam gemacht werden.
Diverse gesundheitspolitische Gespräch waren möglich; z.B. mit dem Bundesgesundheitsminister über die Rolle der Gesundheitshandwerke. Oder auch mit dem Arbeitgebervertreter des Verwaltungsrates der IKK Classic, dem Handwerkskammerpräsidenten Heilbronn-Franken Ulrich Bopp. Dieser bekleidet auch das Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates der ZDH-ZERT e.V..


Bundesverdienstkreuz am Bande für ZVOS-Präsident Dierolf

(Quelle: Landratsamt Schwäbisch-Hall)

Am 26.05.2014 hat der Baden-Württembergische Innenminister Reinhold Gall im Auftrag des Bundespräsidenten in Schwäbisch-Hall das Bundesverdienstkreuz am Bande an Werner Dierolf verliehen.

Dierolf wurde damit für sein herausragendes soziales und gemeinpolitisches Engagement geehrt. Über 200 Gäste - Politiker, Würdenträger und Weggefährten - wohnten der feierlichen, musikalisch untermalten Überreichung dieser Auszeichnung bei. Sein mehr als 30 Jahre bestehendes kommunalpolitisches Engagement habe Vertrauen geschaffen. „Vertrauen ist eine ganz besondere Auszeichnung“, so Gall. Er lobte Dierolf als wirkungsvollen Schaffer. Als Handwerksmeister stehe er für seine Branche und die Mobilität der Menschen und gleichzeitig fürs Gemeinwohl ein. Bei Dierolf stehe „der Mensch im Mittelpunkt“ betonte der Minister.

Die Festrede von Landrat Gerhard Bauer brachte Bewunderung zum Ausdruck: Es sei ihm ein Rätsel, wie Dierolf es schaffen könne, so viel aktives, ehrenamtliches Engagement für den Landkreis zu zeigen – vor allem neben seiner Aufgabe als Präsident des Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik.

Das geehrte intensive und wirkungsvolle Engagement Dierolfs ist extrem vielschichtig, u.a.:
- Handwerkskammer Heilbronn: jahrelang im Vorstand; Ehrenvizepräsident.
- Kreishandwerkerschaft Schwäbisch-Hall: über 20 Jahre Kreishandwerksmeister
- seit 30 Jahren im Kreistag
- seit 2004 ZVOS-Präsident


Parlamentarischer Abend der Gesundheitshandwerke

v.l.n.r. PS Dierolf, PS Frickel, PS Lotz, BM Gröhe, PS Wollseifer, PS Breuer, PS Truckenbrod (Quelle: ZDH/Agentur Bildschön)
v.l.n.r. PS Dierolf, PS Frickel, PS Lotz, BM Gröhe, PS Wollseifer, PS Breuer, PS Truckenbrod (Quelle: ZDH/Agentur Bildschön)

Fach-Diskussion mit Gesundheitsminister Gröhe
Am 22. Mai 2014 hat im Ottobock-Science-Center in Berlin der erste Parlamentarische Abend der Gesundheitshandwerke stattgefunden. Namhafte Vertreter aus dem Gesundheitswesen tauschten sich mit den Repräsentanten der Gesundheitshandwerke aus. Für den ZVOS waren Präsident Dierolf, Mitglieder des Vorstandes (Bürkner, Schievink, Schumacher) und der Hauptgeschäftsführer Dieckmann an den Fach-Diskussionen beteiligt.
Thema waren u.a. die Forderungen aus dem Positionspapier für das Jahr 2014:
1.    Bekämpfung von Unterversorgung im ländlichen Raum durch Ausschöpfung der Potentiale aller Akteure im Gesundheitswesen
2.    Beseitigung von Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen.
3.    Meisterpräsenz in den Gesundheitshandwerken gewährleistet Patientensicherheit und Verbraucherschutz
4.    Offener Dialog zur Ausweitung der individuellen Wahl- und Entscheidungsspielräume des Patienten
5.    Stärkung kollektiv-vertraglicher Strukturen
6.    Abbau unnötiger bürokratischer Belastungen
Der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, sicherte den Gesundheitshandwerken Unterstützung bei ihren Anliegen zu.
Die Präsidenten aller Gesundheitshandwerke fanden sich zum Gruppenbild ein:


Messe OT-World - ZVOS-Stand machte mobil

Vom 13. – 16. Mai 2014 hat die Orthopädie und Reha-Technik-Messe OT World in Leipzig stattgefunden, bei der der ZVOS Partner war. Der Messestand des ZVOS war ein reger Treffpunkt für viele Besucher. Interessanter Austausch fand auch mit einzelnen Berufskollegen aus Togo, Benin, Tunesien, Kroatien, Israel und einer japanischen Gruppe statt. Auch der internationale Verband IVO tagte, so dass auch dessen internationale Vertreter den ZVOS beehrten.
Umlagert war der Aktionsplatz auf dem Messestand: „Von unten her aufrichten!“ war das Motto. Durch Orthobionomy-Behandlungen am Fuß konnte Orthobionomy-
Practicioner Iris Hennig aus Dortmund sichtbar und fühlbar machen, was die richtige Ausrichtung des Fußes für den Menschen und sein Wohlbefinden/seine Mobilität ausmacht. – Möglich wurde dies durch eine freundliche Leihgabe eines Podologiestuhls der Firma Gustav Baehr GmbH – so konnten sich die Standbesucher
verwöhnen lassen und den langen Tag auf der Messe mobil erleben. Auf diesem
Wege einen herzlichen Dank an die Firma Gustav Baehr GmbH und deren Unterstützung der Arbeit des Zentralverbandes. Ein Publikumsmagnet war zudem der 3. ZVOS-Wettbewerb. Kinderschuhe waren das Thema und zogen die Messebesucher staunend auf den Stand (siehe letzte Meldung dieses Newsletters). Spontan meldeten sich schon zwei Orthopädie- / Schuhmacher für den nächsten Wettbewerb an – ohne, dass bereits das Motto ausgelobt wäre. Und: Die neue Slideshow des ZVOS ging an den Start (siehe nächste Meldung). Mit
beschwingter Musik unterlegt wurden die Inhalte gerne vom Publikum betrachtet.


ZVOS Slideshow

Die Premiere auf der Messe hat sie bestanden – die neue Slideshow des ZVOS. Ins Ohr geht die Hintergrundmusik „Walk through life“ (Geh durchs Leben) – genau das
ist es, was die Orthopädieschuhtechnik bringen kann: beschwingt durchs Leben gehen. „Mit uns läuft es! Die Mobilmacher“. Das ist es, was die Branche als auch
den ZVOS ausmacht. Daher das neue Motto. Wir sind Mobilmacher – als Branche und als Zentralverband - und wollen die Mobilität und gute Gefühle in den
Vordergrund stellen. Die Emotionen beim Patienten und Kunden werden durch die Lösung, das Gefühl unbeschwerten Laufens und Stehens geweckt. Wir stellen nicht
das Empfinden von Problemen, Behinderungen oder Verletzungen in den Vordergrund – die Orthopädieschuhtechnik ist Mobilmacher. Mit uns läuft es! -
Darum geht es in der Arbeit der Branche und auch des Zentralverbandes. Wer die Slideshow noch nicht auf der Messe gesehen hat: Demnächst wird diese auf
der Internetseite des ZVOS eingegliedert.


3. ZVOS Wettbewerb - The winner is...

Copyright Cyberchris Photography

And the Winner is: Anastasia Anastasiadou! - Hattrick! Die junge Griechin, Gesellin aus Mainz (Sanitätshaus Frohnhäuser), hat Unglaubliches geschafft. Sie ist zum dritten Mal Siegerin des ZVOS-Wettbewerbes. Dies verdient eine besondere Gratulation für diese beachtliche Leistung. Insgesamt 8 Schuhe gingen in den Wettbewerb. Das Motto war: KinderschuhTRAUM. Gesucht wurden Kinderschuhe, die zeigen, dass Orthopädieschuhtechnik kindgerechte Schuhe herstellen kann, die Spaß machen. Nur so ist eine gute Compliance gegeben. Wichtig ist, Kindern die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen – Ausgrenzung muss verhindert werden. Der Schuh der Siegerin Anastasiadou ist ein halbhoher Schnürschuh mit zotteligem Fell und frechen Augen. Täglich kann das Kind zwischen anderen Augen oder Mündern aussuchen und so entsprechend der eigenen Laune andere Schuhe haben.
Den zweiten Platz konnte der Geselle Benjamin Mell (Orthopädieschuhtechnik Daniel Bürkner, Berlin) erreichen. Sein kunstvoll genähter Schnür-Halbschuh in unterschiedlichsten Lederarten und –farben für ein Kind mit Knickfuß konnte begeistern. Selbst die Sohlen waren aus unterschiedlich bunten Materialien und der Bezug der Kopieeinlage wirkte wie ein Bausteine-Muster.
Das rote Auto von OSM Martin Gerhold (Orthopädie-Schuhtechnik Wittling, Hamburg) war ebenfalls ein echter Hingucker. Der halbhohe Schnürschuh war als schnittiges Rennauto gestaltet. Je nach Belastung gingen hinten im Absatz rote Rücklichter an. Reifen waren seitlich an der Sohle fixiert. Mit diesem schnittigen Schuh belegte Gerhold einen beachtlichen 3. Platz.
Aber auch alle weiteren Kinderschuhe waren traumhafte Exemplare, die Kinder liebend gerne tragen werden. Sei es z.B. ein Schuh im Dandy-Style, schwarz-rot geflochtene Schuhe oder rosa für die Mädchen. Ausführlicher Bericht im nächsten Heft der Orthopädie-Schuhtechnik.



2. Strategieworkshop des ZVOS

 

Zukunft gestalten im ZVOS und der Branche

Den 10. und 11. April haben der Zentralverband und seine Landesinnungen und –Innungsverbände genutzt, um die Zukunft weiter strategisch und zielorientiert anzugehen. Das war schon beim 1. Workshop im Juni 2013 geplant worden.

Zwei Tage wurde bis in den Abend hinein intensiv in 2 Gruppen zum Thema „Image, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation“ sowie „Ausbildung, Forschung, Bildung“ gearbeitet. Diese Themen waren für die Zukunft des Verbandes als mit besonderer Wichtigkeit und Dringlichkeit von den Teilnehmern identifiziert worden. Vorbereitet war dieses von Profis moderierte Arbeitstreffen durch intensive Arbeit der Geschäftsstelle und eine Strategiesitzung des Vorstandes.

Die Gruppe rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation hat große Entwicklungen in den letzten zwei Jahren wahrgenommen, die durch die Schaffung einer Teilzeitposition für dieses Thema, erreicht werden konnten.
Die weiteren Schritte und Entwicklungspotentiale wurden identifiziert und thematisiert. Es soll sich nun auch ein kleiner Ausschuss zum Thema Öffentlichkeitsarbeit gründen, um Bundes- und Landesebene diesbezüglich besser verzahnen zu können. Eines der Ergebnis war unter anderem, dass der Newsletter optisch umgestellt wird, indem ihm eine Inhaltsangabe voraus geht, die die einzelnen Themen zur Schnellorientierung nennt.




BKK Mobil Oil - Neue Vertragspreise PG 31

 

Ab dem 01.04.2014 gelten bei der BKK Mobil Oil neue Vertragspreise für die PG31. Die Preise wurden um 2,81 Prozent erhöht. Die neue Preisliste finden Sie im internen Bereich unserer Homepage.



BKK Mobil Oil - neues Beitrittsformular

Für künftige Vertragsbeitritte wurde das Beitrittsformular geändert. In der Vergangenheit ist es bei der BKK vermehrt vorgekommen, dass den Versicherten mit einer Verordnung für phlebologische Kompressionstherapie Betriebe empfohlen wurden, die nur lymphatische Kompressionstherapie versorgen konnten und andersrum. Ein lästiger Umstand für den Versicherten, die Kasse und auch für unsere Kollegen. Aus diesem Grund wird bei der neuen Beitrittserklärung die PG17 in phlebologische und lymphatische Versorgung unterteilt, damit zielgerichteter die Betriebe angesteuert werden können. Sie finden die neue Beitrittserklärung im internen Bereich.



DGUV - Vertragsbeitritt

Die Anlage 02a Anerkenntniserklärung zum Vertragsbeitritt mit der DGUV bzw. SVLFG wurde überarbeitet. Der alte Aufbau war so gestaltet, dass nur ein kompletter Beitritt möglich war. Das neue Formular sieht auch Teilbeitritte zum Vertrag vor. Weiterhin wurde die Nachfrage nach den PLZ-Versorgungsgebieten entfernt. Sie finden die neue Anerkenntniserklärung im internen Bereich.


Internationale Handwerksmesse, München

IHM 2014, Bayr. Staatministerin Ilse Aigner im Gespräch mit ZVOS-Präsident Werner Dierolf
(c) novel GmbH, www.novel.de

 

Vom 12.-18. März 2014 fand die Internationale Handwerksmesse IHM in München statt. Der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik war als Aussteller auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vertreten. ZVOS-Präsident Werner Dierolf hatte die Möglichkeit, die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Frau Ilse Aigner bei einem Kurzbesuch empfangen zu dürfen, ebenso wie den ZDH-Präsidenten Herrn H.-P. Wollseifer. Besonderer Dank gilt der Firma novel GmbH, die ihr pedar Innenschuh-Messsystem zur dynamischen Druckverteilungsmessung unter dem Fuß zur Verfügung gestellt hat und so dem interessierten Publikum die komplexe Funktionsweise des Fußes sowie die optimale Einlagen- bzw. Schuhversorgung auf anschauliche Art erklären konnte. Insbesondere das Thema Diabetes und Diabetisches Fußsyndrom konnte damit auch für den Laien plastisch verdeutlicht werden. Unterstützt wurde diese Aufklärungsarbeit zudem durch einen speziellen Diabetes-Demo-Koffer, den uns Firma Schein dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.


Baumusternutzungslizenz nach BIV-S

+++ wichtig +++ Achtung +++ wichtig +++ Achtung +++ wichtig +++

Nach der 8. ProdSV (8. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) darf persönliche Schutzausrüstung („PSA“) nur nach den dort genannten Vorgaben in den Verkehr gebracht, in Betrieb genommen oder bereit gestellt werden. Hierzu zählen auch die durch die Orthopädieschuhtechnik bereit gestellten Arbeitssicherheitsschuhe S1-S3 nach dem Baumuster des BIV-S. Sie als Hersteller / Inverkehrbringer sind eigenverantwortlich für sicherheitsrelevante Eigenschaften ihrer Produkte verantwortlich mitsamt seinen haftungsrechtlichen Auswirkungen. Bei Einhaltung der Normen spricht regelmäßig ein erster Anschein dafür, dass der Hersteller die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet hat.

Als Grundlage für unser Baumuster diente die Norm EN 345, die zunächst nicht befristet war. Nach Neufassung der DIN EN ISO 20345:2011 erlosch diese Konformitätserklärung mit der genannten Norm EN 345 zum 30.06.2013.
Der ZVOS ist derzeit bemüht, die Prüfung der auf Grundlage der DIN EN ISO 20345:2011 zu erteilenden Baumusterlizenz zeitnah abzuschließen und den Betrieben zur Verfügung zu stellen.

Bis zur Erteilung dieser neuen Baumusterlizenz hat sich der ZVOS zusammen mit den Vertragsunterzeichnern des DGUV-Vertrags um eine praktikable Übergangsregelung bemüht.

Hierzu erhielten wir folgende Email von der DGUV:
„[…] und teilen Ihnen hiermit das Ergebnis der Prüfung durch das Sachgebiet Fußschutz im Fachbereich PSA der DGUV wie folgt mit:
Das Sachgebiet ist nach eingehender Prüfung aller Unterlagen und unter Gesamtwürdigung aller Kriterien zu dem Ergebnis gekommen, dass aus sicherheitstechnischen Gesichtspunkten nichts gegen einen begrenzten Übergangszeitraum bis zum 31. Oktober 2014 spricht, in welchem die Schuhe weiter entsprechend der alten Baumusterprüfbescheinigung gefertigt werden können und den Versicherten bereit gestellt werden dürfen.
Wir werden unsere Verwaltungen über den Sachverhalt informieren und empfehlen, zertifizierte Orthopädieschuhmacher weiterhin mit der Anfertigung von Arbeitssicherheitsschuhen nach der Bedarfsstufe III der Rahmenvereinbarung orthopädische Schuhe vom 1.03.2013 zu beauftragen. […]“

Nach Abstimmung mit der DGUV gilt dies selbstverständlich auch für die Bedarfsstufe II.

 



DGUV

Aufgrund vermehrter Nachfragen hier die Tabelle der teilnehmenden UV-Träger und die Positivliste zum DGUV-Vertrag. Aktueller Stand ist nach wie vor Juli 2013. Bitte beachten Sie in der Tabelle der teilnehmenden UV-Träger, dass nur die BGen beigetreten sind, die in der zweiten Spalte ein Beitrittsdatum eingetragen haben. Dort wo die zweite Spalte leer ist, die sind noch nicht beigetreten.

DGUV - teilnehmende UV-Träger
DGUV - Positivliste



Orthopädie Schuh Technik - Messe übertraf alle Erwartungen

Messe immer größer
Besucher, Aussteller, Veranstalter und der ideelle Träger ZVOS haben ein begeistertes Fazit gezogen.
Die aktuellen Zahlen – im Vergleich zur ersten 2011 in Wiesbaden - verdeutlichen den Erfolg des Branchentreffs:

  • mehr als 30 % mehr Ausstellungsfläche
  • 20% mehr Aussteller
  • 10 % Aussteller aus dem Ausland
  • durchschnittliche Standfläche 20 % größer als 2011
  • 18% mehr Besucher (3.300)
  • Besucher aus über 30 verschiedenen Staaten

Kongress mit guten EntwicklungenAuch der Kongress – diesmal zu großen Teilen simultan ins Englische übersetzt – war mit insgesamt über 500 Kongresstickets ein durchschlagender Erfolg.


„Diese Zahlen zeigen zum einen, wie wichtig der Branche der fachliche Austausch und die Fortbildung sind. Zum anderen wird aber auch deutlich, wie hochkarätig die Referenten waren“, freut sich Wolfgang Best (Chefredakteur der Fachzeitschrift „Orthopädieschuhtechnik“) mit Frank Schievink (Vorstand Zentralverband Orthopädieschuhtechnik), der für die Konzeptionierung des Kongresses verantwortlich war.


Lehrlingstag mit interessiertem internationalem Branchennachwuchs
Aus Deutschland waren zahlreiche Berufsschulklassen und einzelne Lehrlinge angereist. Dank der Unterstützung vieler Sponsoren (siehe Sponsorenliste) konnte diese dabei auch finanzielle Unterstützung genießen.
Das Programm war noch weiter ausgebaut worden: im Forum, mit weiteren Lehrlings-Seminaren und durch eine internationale Praktikumsbörse.


Ein fantastisches Fazit:

  • ca. 300 Auszubildende
  • Auszubildende aus der Schweiz, Belgien, Niederlanden u. Österreich

Der Nachwuchs der Branche genoss den Austausch untereinander und über Ländergrenzen hinweg. Begeistert waren diese über die Chance, Persönlichkeiten der Branche hautnah kennengelernt zu haben und die Zukunftsgewandtheit der Branche spürbar erlebt zu haben.


Wir erwarten Sie zur 3. ORTHOPÄDIE SCHUH TECHNIK Messe und Kongress am 23./24.10.2015 in Köln.

ZVOS-Stand rege besucht
Hingucker waren die Exponate der ZVOS-Wettbewerbe – die Siegerschuhe wurden von vielen bestaunt und regten die eigene Kreativität an.


Heiß begehrt waren die Behandlungen auf dem Podologiestuhl – eine freundliche Leihgabe der Firma PodoKos. Unter dem Motto „Von unten her aufrichten“ behandelte die Ortho-Bionomy-Therapeutin Iris Hennig aus Gelsenkirchen die Füße der Messestand-Besucher. Über diese Behandlungsmethode wurden von unten her die Gelenke und das Skelett richtig aufgerichtet. Gleichzeitig werden das Muskelsystem und sonstige Strukturen behandelt. Die Behandelten genossen diesen Messeservice und die beeindruckenden Veränderungen an ihrem Körper. Frisch ging es dann wieder in das Messegewimmel oder den Kongress hinein.


Viele Orthopädieschuhmacher, internationale Besucher, Firmen und Berater suchten den Kontakt und Austausch mit den Vertretern des ZVOS. Manche Frage und neue Gedanken konnten hier ausführlich und in Ruhe erörtert werden.


Auch alle – fast 300 - Lehrlinge des Lehrlingstages waren Gast auf dem Stand des ZVOS und konnten sich so von der unterstützenden und zukunftsweisenden Arbeit des ZVOS ein Bild machen. Früher kann man als Verband fast kaum mit zukünftigen Mitgliedern in Kontakt gehen. Gerade die Lehrlinge waren inspiriert von den ausgestellten Schuhen der ZVOS-Wettbewerbe.


Viele kamen sogar am Tag nach dem Lehrlingstag wieder, um sich für den tollen Tag und die vielen Erfahrungen, Eindrücke und das vermittelte Wissen persönlich zu bedanken. - Dann zum Teil mit dem Senior des Betriebes oder dem Ausbilder im Schlepptau.


Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann zog als Fazit: Unser Messestand ist zu einem Anlaufpunkt von Alt und Jung in der Branche geworden.




2. ZVOS-Wettbewerb SportschuhHINGUCKER

 

Ziel des Wettbewerbs ist es gewesen, den Schuh auszuwählen, dem es am besten gelingt, eine gute Sportlerversorgung mit geschickt gemachter Werbung zu verbinden.

Es konnten orthopädische Sportschuhe, zugerichtete Sportschuhe oder Sportschuhe mit entsprechender Einlage aus allen Sportarten eingereicht werden (z.B. Fußball, Golf, Tanzsport, Wandern). Der Aspekt Werbung konnte zum Beispiel durch Werbung für Sport, Sportler oder Sportvereine oder aber für den Orthopädieschuhmacher oder den ZVOS eingebracht werden.
Der erste und zweite Platz waren mit Preisen für die ZVOS Zukunftstage 2014 bedacht. Die Teilnehmer waren gespannt.
Die Siegerin ist erneut: Anastasia Anastasiadou aus Mainz (Fa. Sanitätshaus Frohnhäuser). Schon zum zweiten Mal konnte sie sich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Der Fußballspieler mit der Rückennummer 19, Elkin Soto, von Mainz 05 wird hier auf dem Schuh bei einem Fallrückzieher gezeigt. Dieses wurde direkt auf das Leder gedruckt. Der Spruch „Take your best shot with Mainz 05“ war auf den Schuh gestickt ebenso wie das Vereinsemblem. Die mehrschichtige Sohle in weiß, rot und grasgrün war ebenfalls ein Hingucker.

 

Die Juroren hatten neben der technischen Ausführung auch Kategorien wie Design, Eignung für die Werbung, Idee etc. zu bewerten. Dieser Aufgabe stellten sich der Designer Georg Sislak, der Doktorand OSM Thomas Stief, der Leiter der Meisterschule Siebenlehn Roland Stegemann sowie der fachpraktische Ausbilder dieser Meisterschule Sven Sedlaczek.
Hauptgeschäftsführer Oliver Dieckmann war der erste persönliche Gratulant der jungen Siegerin und stellte begeistert fest, dass ihr Schuh der Kollegenschaft neue Inspirationen geben wird, wie man die qualitativ hochwertige Arbeit der Orthopädieschuhtechnik noch besser vermarkten kann.



Interner Bereich

Im internen Bereich sind in der Wissensdatenbank in der Rubrik Allgemeines / Verträge die neu überarbeteiten Dateien zur BKK-Mobil Oil (Anlage 5 und 5.1) , Techniker OT2 (Änderungen in PG 23 und 24) und teilnehmende UV-Träger am DGUV-Vertrag für Sie abrufbereit.


GKV-Spibu: Fortschreibung der Empfehlung nach § 126 Abs. 1 Satz 3 SGB V

Im internen Bereich finden Sie in der Rubrik Allgemeines, in der Kategorie Allgemeine Informationen mit dem Einstellungsdatum 22.05.2013 die ab dem 01. Juli 2013 gültigen Empfehlungen nach § 126 Abs. 1 Satz 3 SGB V. Zum internen Bereich haben nur registrierte Benutzer einen Zugriff.

Änderungen zur PG 23 sind noch nicht enthalten, auch nicht die 23.01.01 (Vor- und Mittelfußorthesen). Die PG 23 wird jedoch bis zur nächsten Fortschreibung im Herbst 2013 unter unserer Beteiligung überarbeitet sein.



Nina-Büchlein

Der ZVOS hat zusammen mit der Agentur Uphoff pr marketing ein kleines Buch
über die Orthopädieschuhtechnik geschrieben. Begleiten Sie die kleine Nina beim
Besuch des Orthopädie-Schuhtechnikers. Zielgruppe des Bilderbuches sind Kinder
und neugierige Erwachsene. Wie das Heftchen aussieht können Sie sich auf
der Internetseite www.uphoff-kinderbuch.de ansehen. Wir möchten uns auf diesem Wege auch beim OSM Herrn Markus Stamm aus Marburg für seine Mitarbeit herzlich bedanken. Sie können das Heftchen als Werbegeschenk bei Messen, Firmenjubiläen, Aktionstagen u.v.m. einsetzen. Der Preis liegt bei 1,40 EUR pro Stück zzgl. Versand und MwSt. Zu beziehen sind die Bücher in Paketen zu 100 Stk. beim ZVOS. Das Bestellformular finden Sie hier.



Freigrenzen bei der KKH-Allianz

Die KKH-Allianz informiert, dass die Abgabe von nicht vertraglich geregelten Hilfsmitteln (einschließlich Reparaturen) der Produktgruppen 05, 23 und 24 bei der KKH-Allianz ab 1. September bis zu einem Betrag von 100 Euro brutto (pro Verordnung) genehmigungsfrei ist. Höhere Genehmigungsfreigrenzen, die bereits Bestandteil bestehender oder geltender Verträge sind, bleiben davon unberührt. Außerdem können Festbeträge der PG 08 (Einlagen) und PG 17 (Hilfsmittel zur Kompressionstherapie) bis zu einem Betrag von 250 Euro brutto (pro Verordnung) ebenfalls genehmigungsfrei abgerechnet werden. Nach dem Stichtag werden Kostenvoranschläge, die die genannten Genehmigungsgrenzen unterschreiten, mit dem Hinweis der genehmigungsfreien Abrechnung an die Leistungserbringer zurückgegeben.

(Quelle: MTD Instant 34.-36. Woche 2011, www.mtd.de)



DAK - Produktbesonderheit "9999999999"

Die DAK bittet um folgende Änderungen: Damit es bei freien Kalkulationen, für die
im Vertrag kein Preis vereinbart ist, nicht zu ungerechtfertigten Preiskürzungen
kommt, tragen Sie bitte bei diesen eKV unter Produktbesonderheit „9999999999“
(10mal die 9) ein.
Dies betrifft Maßschuhe ohne Vertragsvereinbarung (z.B. Sport- und Badeschuhe
oder Maßschuhe Typ E +) und einige konfektionierte Therapieschuhe mit Aufschlagkalkulation (EK + XX%).
Die Datei, welche Hilfsmittel genau davon betroffen sind, finden Sie im internen
Bereich in der Wissensdatenbank unter Allgemeines / Verträge.